Mit dem letzten Konzert im Amphitheater ging am Sonntagabend auch die Benefizaktion "Becher(n) für den guten Zweck" der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH) wieder zu Ende. Das Ergebnis sorgte auch diesmal für große Freude: Insgesamt 14.314 Pfandbecher wurden von den Besucherinnen und Besuchern für die ambulante Hospizarbeit in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis gespendet.
"Wir freuen uns riesig, dass wieder so viele Menschen mitgemacht haben und uns mit ihrem Pfand unterstützen", fasst Annette Böhmer-Seeliger, Leiterin der AGH, zusammen. Rund 100 ausgebildete Hospizbegleiter und Hospizbegleiterinnen engagieren sich ehrenamtlich in der AGH und stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen am Ende ihres Lebens zur Seite. Sie begleiten, hören zu und schenken Zeit, wenn diese besonders wertvoll wird. Für die Betroffenen ist dieses Angebot kostenlos. "Um dieses Angebot zu refinanzieren sind wir aber auf Spenden angewiesen", erklärt die AGH-Leiterin. Jeder Becher, der während des Konzertsommers seinen Weg in eine der großen Sammeltonnen findet, leiste hierzu einen wertvollen Beitrag. Das zeigt auch das stattliche Ergebnis, über das sich die AGH dieses Jahr wieder freuen durfte: Knapp über 45.000 Euro sind während der 26 Veranstaltungen auf diesem Wege zusammengekommen. "Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgemacht haben", so Böhmer-Seeliger. Neben den großzügigen Besucherinnen und Besuchern gilt dieser Dank ausdrücklich auch wieder den Veranstaltern von Shooter Promotions und Kegel Impuls Catering, die diese Aktion erneut ermöglicht haben. "Seit 10 Jahren dürfen wir hier zu Gast sein und auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Das ist einfach wunderbar." Denn neben den gesammelten Spenden trage die Aktion auch dazu bei, die Arbeit und das Angebot der AGH weiter bekannt zu machen. Die vielen netten Gespräche mit den Konzertbesuchern seien für die Ehrenamtlichen etwas ganz Besonderes und die große Wertschätzung, die sie dabei erleben, freue alle sehr. Auch wenn es allen großen Spaß mache, sei die Aktion dennoch auch mit Arbeit verbunden, wie AGH-Vorstandsmitglied Birgit Behrens-Muttke betont: "Deshalb geht ein ganz herzliches Dankeschön auch an unsere engagierten Ehrenamtlichen, die rund 130 Dienste während des Konzertsommers an unseren Sammeltonnen übernommen haben." Egal ob Sonne oder Regen, Rockmusik oder Schlager: "Sie waren immer mit viel Freude und Engagement vor Ort." Und so seien über den gesamten Konzertsommer hinweg nicht nur zahlreiche Becher, sondern auch viele nette Begegnungen zusammengekommen. "Wir freuen uns sehr, dass die Aktion inzwischen für viele Besucherinnen und Besucher einfach zum Konzertsommer dazugehört," so Böhmer-Seeliger. Ein einzelner Becher mag vielleicht nur eine kleine Geste sein: "Doch viele solcher kleinen Gesten können gemeinsam viel bewirken."